Transparenz in der Pflege

May 4, 2012 § Leave a comment

Glasmurmeln stellen Pflege transparenter dar ? Bildlich und buchstäblich wie im übertragenen Sinne – ja:  Die Zeitschrift “Häusliche Pflege – Das Management-Magazin für Pflegdienste”des Vincentz Network Verlags hat in der Ausgabe 5/2008 eine der darin enthaltenen Veröffentlichungen mit meinem Motiv illustriert.

Es ist eines der Bilder in der Reihe meiner Fotoarbeiten mit Murmeln, welche sich über die objektivische, konkrete Darstellung von Objekten, hier einem der ältesten (Kinder-)Spiele, die heute noch existieren, hinaus auch assoziativ begrifflich mit modernen Kommunikationsthemen verbinden lassen. Zur Serie dieser Arbeiten mit Glasmurmeln gehören neben “Schützendes Blätterdach” (das u.a. thematisch zur Illustration von Glas- und anderen Versicherungssparten verwendet wird) und “Individualisten im Team” sowie “Migration”, eine Vielzahl weiterer Fotoarbeiten (Nähere Informationen sehr gern auf Anfrage).

Die Veröffentlichung “Die Pflege transparenter darstellen” von Hildegard Klein, einer Diplom-Sozialwissenschaftlerin und Fachkrankenschwester für ambulante Pflege, die auch als Beraterin und Coach tätig ist, beschäftigt sich mit dem Nutzen von Pflegediagnosen in der ambulanten Pflege, durch welche die Pflege transparenter und messbarer werde. Um die Gesamtsituation eines Patienten zu erfassen, reichen medizinische Diagnosen allein nicht aus. NANDA-Pflegediagnosen (North American Nursing Diagnosis Association) entstanden nach den ersten generierten Pflegetheorien im Zuge der bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderst in den USA einsetzenden Ökonomisierung der Pflege. Sie stellen dabei die pflegerischen Diagnosen in einer Systematik dar, die dazu beitragen sollen, Patienten in der ambulanten Pflege adäquater zu versorgen und zudem auch eine Chance für Pflegedienste, sich im Gesundheitswesen zu etablieren, gleichberechtigt neben der Medizin und als eigenen Profession.

Es kommt durchaus vor, dass Arbeiten, deren Lizenzen in Stockagenturen erworben werden für die Nutzung als RFL von den Kunden noch farblich verändert oder sonst bearbeitet werden. Das kann zum Beispiel der Wechsel von einem colorierten Bild zu sepia- oder blauen Farbtönen oder zu SW sein, aber auch eine Veränderung von Kontrasten oder auch eine Bearbeitung aps Color Key Version sein. Im Rahmen der Lizenzbedingungen, die Kunden dabei beachten müssen, ist das erlaubt.  Meist werden meine Bilder in der Version wie erworben verwendet. Und die wenigen Ausnahmen mit einer Bearbeitung wie beschrieben gelingen gut. Bei der PDF-Version wie ich sie im oben genannten Beitrag dann wieder entdeckte, hätte ich persönlich eher eine andere Bearbeitung gewählt. Aber Kundensicht kann durchaus eine andere Sicht sein. Und die Hervorhebung eher türkisfarbener und anderer Farbnuancen ist nicht uninteressant. Ausserdem: Letztlich präsentiert der Kunde ja sich und seine Arbeit damit und so zählt letzten Endes sein persönlicher Geschmack, wie das geschehen soll. Solange er keine unzulässigen Bearbeitungen vornimmt, die nicht mehr in Einklang mit den Lizenzbestimmungen stehen. Denn die andere Seite der Münze ist:  Das Bild ist nach wie vor das des Fotografen und steht auch für und vor seinem Namen (und Urheberrecht). Und aus diesem Grunde limitieren Lizenzbestimmungen auch in gewissem Umfang Bearbeitungsrechte des Lizeznehmers.

Eine Bearbeitung des Motivs von mir gibt es übrigens auch und zwar für Prints in dieser Version und auch als RFL.

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