Wraps, Crêpes und Pfannkuchen – und….. Käse

October 24, 2012 § 2 Comments

Crêpes mit Kräutern und Putenbrust © Liz Collet

Frühwerk. Einer Foodfotografie-Expertin.

Kleiner Scherz.

Das mit der Expertin. Als solche zwar von anderen immer wieder mal bezeichnet – und mich noch immer fremd mit diesem Etikett empfindend, egal wie schmeichelhaft und nett oder auch ehrlich es von anderen gemeint sein mag. Mir scheint es als Etikett noch immer fremd für mich. Wäre ich ein Lebensmittel, müsste ich Sie unter Hinweis auf die  Wahrheit bei der Kennzeichnungspflicht hindern, es mir aufzukleben. Aus verschiedenen Gründen.

Manchmal werde ich auch gefragt, wie ich eigentlich (als §§Zwirblerin nicht grade naheliegend, zugegeben) zur Foodfotografie kam. Oder auch, wie ich es gelernt, mit welchen Mitteln angefangen habe, mit welcher Kamera und Technik und vieles anderes mehr.

Darüber grüble ich schon eine Weile und besonders im Hinblick auf die Vorbereitungen zu den Workshops, die derzeit in Vorbereitung stehen und denen ich mich ziemlich lange entzogen habe (siehe oben, keine Expertin) und nun doch nach langem und viel zu netten Bitten, um weiterhin nein zu sagen,  doch zustimmte. Initiiert von und gemeinsam mit dem immer wieder den Stein mit stetem Tropfen höhlenden Wolfgang “Woifi” Gschwendtner. Einem wirklich ganz besonders nettem Fotografen, den ich anfangs über seine wunderbaren Fotografien rund um Holz entdeckte. Und der  mit Holz, Holzarbeiten, ihrem Profil ebenso wie dem der Menschen in seinen Porträts von Street bis ins Theater und die Porträtfotografie in jeder Weise sein Handwerk versteht. Und gelernt hat. Mehr zu diesen Workshops, für die ich dann neben seinen Themenbereichen mit meinem aus der Foodfotografie über das plaudern und Teilnehmern hoffentlich bissl schmackhaft machen kann, demnächst.

Hier aber erst mal ein Beispiel, wie ein – insoweit kein Scherz – “Frühwerk” seine Fans unter wirkliche Food- und Lebensmittel-Experten finden kann. Unter anderem als “Gemüse-Wraps mit Champignon Camembert”, die daraus hier ein hübsches und appetitanregendes Rezept zauberten. [ als PDF da zu finden]
Kleines Schmankerl. Wie alle meine Foodbilder sehen Sie darauf nichts anderes als das, was real aus der “Burgküche” kam. Manchmal auch aus der Kanzleiküche. Selbst zubereitet, eigene Rezepte, keine Tricks nur für die Kamera, sondern so, wie es anschliessend auch verzehrt wurde. Die Kamera wartet auf das Essen, das geshootet wird, nicht umgekehrt. Und gleich nach der Kamera steht das Essen auf dem Tisch. Alltagstaugliche Küche – soll heissen: für jedermann machbar. Von einfachen bis manchmal besonderen Rezepten für besondere Anlässe und Themen. Aber kein Gelee in der Suppe, damit die Klösschen nicht versinken, damit es sich besser fotografieren und verkaufen lässt. Aber nicht mehr wirklich essen.

Für den Workshop wäre das Bild allerdings auch aus einem anderen Grund ein gutes Beispiel. Wenn es um Licht, Lichttechnik, Kamera und Zubehör und Ähnliches geht. Es gibt Bilder, da habe ich mit der ersten DSLR nach den vorherigen analogen Spiegelreflexkameras auf einer Haushaltsleiter gestanden, damit ich mit dem 70-300er Tele (meinem  einzigen Ersatzobjektiv neben der 17-55er “Glasscherbe” zur Canon 300D) bisschen tricksend das ersetzen konnte, was mir noch an anderen Objektiven fehlte. Und damit ich einen besseren Fotoeffekt bekam. Wo ich mit schwarzem Samtstoff statt professionellerem schwarzem Fotohintergrund arbeitete. Und mit einer beim Abriss eines Ladens erkaperten Acrylglasplatte, die ich sorgfältig blank polierte und die keine Kratzer abbekommen hatte, als Table Top Untergrund für Spiele mit Reflektionen und Spiegelungen der zu shootenden Objekte. Und ein zweiarmiger Baustrahler (mit natürlich anderer Lichtfarbe als Kaltlichtlampen) das Licht stellen musste und Styroporplatten als Aufheller fungierten. Aus dieser Zeit stammt dieses “Gemüse-Wrap  mit Champignon Camembert”.  Entscheidend ist nicht, was man hat. Sondern was man aus dem macht, was man hat. Kann. Und damit anzufangen weiss. Nicht die Edelmarke eines Topfes oder eines Herdes macht den guten Koch und sein Talent oder seine Ideen und seine Kreativität. Auch wenn beide vieles dabei erleichtern können, was er darin und damit zubereiten kann.

So wie  – auch das – ein  Herd und ein  Backofen mir mehr Möglichkeiten eröffneten, als die eine Herdplatte auf dem Nachtisch in meiner ersten Studentenbude. Und die Backhaube, die ich von Bäckereikolleginnen im ersten Semester geschenkt bekam. Und mit denen ich dennoch ebenso kreative Torten “erfand”, wie mit Backofen und Herd. Liebe zu dem, was man macht, für das Detail, für ..Ideen mit dem, was man zur Verfügung hat, zu arbeiten und das Beste herauszuholen, was man mit dem eigenen Geschick und Spass auch an Hürden damit vermag. Eigentlich die Grundzutat bei allem, nicht nur bei Food und Foto: Nichts macht kreativer als der Mangel an vermeintlich Notwendigem und Unersetzlichem.😉

Übrigens……….. auf der Website der Käserei Champignon finden sich noch eine Reihe sehr interessanter und appetitanregender weiterer Rezeptideen. Click click click – husch !

Und wenn auch SIE das Bild mögen und nutzen wollen, gern! Infos zu Nutzungsrechten jederzeit gern auf Anfrage.

Und über Käse…….werden Sie im Foodblog in den kommenden Tagen noch mehr lesen. Stay tuned. Und lassen Sie sich überraschen. Und – eine Freude wäre es mir , wenn auch das : – vielleicht auch ein bisschen ermutigen und inspirieren.

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