White Mousse au Chocolat, Lebkuchen und Bratapfel

February 4, 2016 § Leave a comment

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White Mousse au Chocolat, Lebkuchen und Bratapfel © Liz Collet

Dieses Foto ist zugegebenermassen kalendarisch eher antizyklisch für einen Beitrag. Es zeigt mit einem adventlichen oder weihnachtlichem Dessert wie stets ausnahmslos selbst zubereitete Speisen eigener Rezepte.

Tauscht man den Lebkuchen aber gegen anderes Gebäck oder z.B. Reste von Sand- , Biskuit- oder anderen Kuchen und variiert ein wenig bei den Gewürzen, ist aus einem Serviervorschlag und einer (vor-)weihnachtlichen Rezeptidee im Handumdrehen ein all-season-Dessert mit vielen Varianten auch bei den Früchten oder mit Beeren zu machen. Denn : Apfel und Schokolade geht doch immer und zu jeder Jahreszeit, n’est-ce pas?

Und wie diese Varianten dann aussehen werden, sehen Sie im Laufe des Jahres und je nach Saison dann in neuen und weiteren Bildern und hin und wieder als Auswahl auch in meinen anderen Blogs, u.a. hier oder bei Kunden meiner Bildlizenzen und natürlich in meinen Print-Shops für Bilder, in denen Sie auch Produkte mit diesen finden, wie Tassen, Taschen, Journals und Ringbücher u.v.a.m.

Nicht selten entstehen Rezepte nicht nur auf Kundenanfragen und -wünsche mit bestimmten Zutaten oder zu mehr oder weniger konkreten Rezeptwünschen, sondern – so auch hier – schlicht und einfach aus leftovers, wie es neudeutsch und trendy heisst. Aus Resten – wie es schon zu Grosselterns Zeiten üblich war. Lebensmittelverschwendung gab es bei diesen und gab und gibt es bei mir nicht. So enstand auch dieses Rezept aus einzelnen übrigen Lebkuchenherzen und einem Apfel und wenigen weiteren Zutaten für die weisse Schokoladen-Mousse.

Wenn Sie genau hinsehen, erkennen Sie möglicherweise, in welchem gläsernen Zubehör das Dessert angerichtet wurde und dass es eine fingerfood-Portion ist, die man für ein Catering, Buffet oder eine Dessertauswahl mit anderen Desserts in gleicher Portionsgrösse zur Auswahl servieren kann. Oder auch zu einem Espresso oder Mokka am Ende eines festlichen Menüs. Im Bild zu sehen ist ein “Trifle” oder Tiramisù in adventlicher Rezeptvariante: Bratapfelwürfelchen auf espresso- und likörbeschwipsten Lebkuchen, mit weisser Schokoladenmousse mit Lebkuchen und Apfel on top

Das Bild könnte Ihnen unter anderem schon als Illustration eines der Gänge des Weihnachtsmenüs des Kochs in einem alpinen Hotel der gehobenen Kategorie begegnet sein, bei Werbung von Reiseveranstaltern für Winterurlaub und anderen, die das Bild bereits als Kunden verwenden. Oder auch beim Sat1 Ratgeber.
Eine Website, die –  en passant bemerkt – sonst mehr als einen Click lohnt, sei es bei Rezepten oder anderen Beiträgen.

Sie werden DORT und wie bei jedem der Kunden des Bildes Rezepte lesen, die ganz unterschiedlich sein werden und für die dieses Bild dann optisch mal mehr, mal weniger nahe an das tatsächliche Rezept oder den Bildtitel dazu herankommt.

Anders als bei den von mir selbst für das Bild erstellten und zubereiteten Rezepten (für die ich immer weiss, dass sie gelingsicher sind und eben so aussehen, wie im Bilde) kann ich – sowenig wie anderen Foodfotografen – daher beurteilen, ob und wie die Rezepte gelingen, zu deren Illustration meine Bilder verwendet werden. Mit einiger eigener Erfahrung im Umgang mit Zutaten und Rezepten lässt sich das zwar einschätzen, aber auch erst bestätigen, wenn man sie so nachkochen oder ausprobieren würde, wie dort beschrieben. In der Regel aber ist bei guten Redaktionen auch deren Rezept das Ausprobieren lohnenswert und ebenso gelingsicher.

Bei Redaktionen von Sendern und Verlagen ist das alltagsüblich, dass zu saisonalen Themen und Anlässen Rezepte gesucht und erstellt und Bilder dann aus Agenturen lizenziert werden, die dem möglichst nah entsprechen. Da wird dann aus dem eigentlichen Bratapfel im Schälchen unter der Mousse und dem frischen Apfelschnitz oben als Garnitur schon mal eine Birne. Der Leser wird den Unterschied manchmal nicht auf Anhieb im Bild beachten oder erkennen und aus Sicht des Rezeptes und der Aromen spricht auch nichts dagegen, es anstelle von Apfel mit Birne zu variieren.

Zu dem bei Sat1 veröffentlichtem Rezept sei angemerkt, dass ich in meinem Dessert keinen Tropfen Rotwein verwendete und auch andere Zutaten bei mir nicht vorkamen, andere dafür. Was mir dort besonders gut gefällt, ist die Verwendung des Aromas Kardamom. Ein Gewürz, das ich besonders in Kombination mit Espresso, Vanille oder Schokolade sehr mag und das noch von vielen als wunderbares Gewürz unterschätzt wird.

Hier sehen Sie grünen Kardamom und hier  Schwarzen Kardamom

Man dosiert es sehr sparsam, aber es ist nicht nur bei hausgemachten Schokoladentrüffeln und Mousse fantastisch. Einige wenige solcher hausgemachter Schokoladentrüffel, in denen ich Espresso und Kardamom im Rezept verwendete, fanden ihren Platz  beispielsweise auf der Website der Gourmetage in Leipzig.

Aber Kardamom ist auch in anderen Desserts meiner Rezepte als Aroma zu finden, wie etwa im Kaffee-Whiskey-Parfait hier oder in diesem Espress-Mandelkrokant-Parfait oder in Füllungen von Macarons, um nur einige Beispiele zu nennen.

Es stört mich mitnichten, au contraire – in irgendeiner neueren Fotoserie und weiteren Rezeptideen werde ich diese Zutatenkombination als Inspiration einfliessen lassen, wenn ich mir wieder neue und andere und anders zubereitete und kombinierte Aromen und Zutaten für ein Rezept zusammenstellen werde.

So inspirieren Fotos der Foodfotografin die Kunden der Bildlizenz und Redaktion der Kunden und eben auch umgekehrt erneut für neue Ideen und Rezepte. Und daher schätze und mag ich es immer zu sehen, wer wo und wie mit meinen Fotos arbeitet für den Zweck, zu dem er sie lizenziert hat.

Wenn gewünscht, können zu meinen Foodbildern jederzeit auch die Originalrezepte der Gerichte mit geordert werden. Oder auch für Sie Rezepte mit Wunschzutaten individuell, zeitnah und mit redaktionell verwendbaren Rezepttexten erstellt und mit dem Foto geliefert werden. Details und Muster gern auf Anfrage.

Links:

 

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