Sitges und wie Bilder en passant eigener medizinrechtlicher Vorträge für Reisen anderer entstehen

June 13, 2017 § Leave a comment

Sitges © Liz Collet

Sitges © Liz Collet

Dies ist eines der Bilder, die vor ein paar Jahren entstanden, als ich für meinen Vortrag “Organ Transplantation: A Modern Way of Sisyphus to Move Stones?” beim Transplantation Symposium von Dade Behring (ein Unternehmen, welches kurze Zeit später von Siemens AG übernommen und als Division Diagnostics in den Sektor Healthcare integriert wurde) in Sitges / Barcelona war.

Es entstand, während ich eine freie Stunde nach dem Mittagslunch hatte und als ich mit einem kleinen Spaziergang ein wenig Bewegung zum Ausgleich für stundenlanges Sitzen in den vorherigen und anschliessenden Sessions des Symposiums suchte.

Denn so spannend und interessant diese mit den Vorträgen auch der anderen Referenten, welche aus medizinischen, chirurgischen, internistischen (nephrologischen, kardiologischen, etc.) und natürlich pharmakologischen Fachgebieten kommen, stets bei Kongressen und Symposien und die Diskussionen mit diesen für mich ausnahmslos immer sind –  sie sind inhaltlich und fachlich und in teils mehreren Sprachen anspruchsvoll und dauern von 9 Uhr morgens bis oft in den späten Abend hinein. Ein paar Minuten Bewegung rund um den Veranstaltungsort eines Kongresszentrums oder Kongreßsälen, oft und gern auch mit anderen Teilnehmern, die man dazu anstiften kann, erfrischen für die anschliessenden Sessions. Und verhindern auch, dass es einem so ergeht, wie dem ehemaligen Inhaber eines Lehrstuhls einer deutschen juristischen Fakultät, der regelmässig bei medizinischen und juristischen Kongressen wegschlummerte, selbst wenn er den Vorsitz in Sessions hatte und nicht “nur” zwischen Vorträgen anderer als Teilnehmer oder selbst mit Vortrag präsent war. Aber unübersehbar für alle nicht wach.

Einige Schritte an der frischen Luft und Bewegung geben zudem entspannt Gelegenheit zum Gespräch und Kennenlernen der anderen Referenten und Teilnehmer persönlich ebenso wie zu ihrer Tätigkeit. Und ermöglichen damit fast immer ein vertieftes Verständnis auch von Meinungen und Inhalten der Vorträge oder Diskussionen – für beide Seiten.

Nicht ohne Grund gilt für Kongresse, Symposien und ähnliche Veranstaltungen die humorvolle Redensart, der wichtigste Termin sei die Kaffeepause zwischen den Sitzungen.  Nicht nur für manche Verträge und Kooperationen, die dabei ihren Anfang nehmen. In jedem Fall positiv aber sind die Zeiten zwischen Sessions als Gelegenheit persönlichen Kennenlernens und der Vertiefung von Themen und um den Blickwinkel anderer Referenten und Teilnehmer im Gespräch besser zu verstehen und einzunehmen. Wofür die Zeiten des Vortrags selbst und der Diskussionszeit danach in Sessions nur teilweise Raum und Zeit geben.

Bei jenem Symposium, das drei Tage dauerte, lag dieser Ausblick nur wenige Schritte entfernt von den Sessions und meinem Hotel und von Mittelmeer und Hafen. Für jemanden wie mich, der Wind, Wetter und Segeln liebt, genügen schon kurze Mittags- und Kaffeepausen, um bei solchen Aussichten wieder aufzutanken für die Sessions und Themen, die Kongresstage wissenschaftlich und für die beteiligten Berufsgruppen im Gesundheitswesen füllen.

Sitges © Liz Collet

Sitges © Liz Collet

Einige der Bilder der Serie, die während dieser Tage entstanden, darunter auch das eingangs diesen Beitrags zu sehende, haben seither eine Reihe von Kunden für Nutzungslizenzen an den Bildern gefunden. Darunter international vertretene Autovermietungsunternehmen, Reise- und Buchungsportale und -magazine und neuerdings beispielsweise HIER, bzw.  HIER in de Slideshow des Headers zusammen mit weiteren Motiven auch das Unternehmen IHA Media Lite Group, das als Werbe- und Verbreitungsportal für Ferienwohnungsangebote im Internet agiert.

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